Die Deftige der früheren „Arme-Leute-Küche“ erwünscht sich allerdings etwas Vorplanung, da die weißen Bohnen – eine 500 g Packung – am besten über Nacht mit kaltem Wasser gut bedeckt eingeweicht (mit einer Messerspitze Natron) werden wollen. Am nächsten Tag haben sie dann gerne fröhliche Gesellschaft im Topf von zwei roten Zwiebeln, 1-2  Knoblauchzehen, zwei großen Möhren, 1 Stange knackigem Porree und zwei zarten Stänglein Staudensellerie, etwas Rosmarin und einem kleinen Bündchen Thymian (denn wir kommen ja aus Italien), sowie einer kleinen Chilischote, Olivenöl und ca. 600 ml Gemüsefond, Salz und Pfeffer. Keinesfalls kann sie auf 200 g stückige Tomaten aus der Dose und als letzten Akkord fein geriebenen Parmesankäse verzichten.

 

 

 

 

 

(In der klassischen toskanischen Ribollita treffen sich oftmals auch noch einige Blätter Wirsing oder Grünkohl zum Stelldichein mit den anderen Zutaten. Aber letztendlich ist alles Geschmacksache; bei uns kommt die oben beschriebene Variante am besten an.)

Zugedeckt machen sie es sich alle zusammen für eine Stunde gemütlich und garen entspannt dem Genuss entgegen.

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, Porree in dünne Ringe schneiden, Möhren und Sellerie würfeln.

In erhitztem Olivenöl alles zusammen ca. 5 Minuten dünsten, dabei ab und zu umrühren, damit nichts anbrennt.

Die stückigen Tomaten, den Gemüsefond und die Kräuter hinzufügen, kurz aufkochen und zugedeckt auf kleiner Hitze 15 Minuten köcheln lassen.

Die abgetropften Bohnen zugeben und mit einem Esslöffel Parmesan so lange köcheln lassen, bis die Bohnen gut gar, aber nicht zu weichgekocht sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer mag, kann die Suppe jetzt fein pürieren. Bei mir wird die Ribollita in vorgewärmten Tellern rustikal serviert und mit einem Teelöffelchen geriebenem Parmesan sowie einem zarten Faden Olivenöl für den italienischen Pfiff!

Gaumenfreundliche Begleiter sind ein Scheibchen toskanisches Landbrot oder ein fluffig-knuspriges Ciabatta.

 

 

 

 

Wer jetzt noch nicht zufrieden ist, dem kann mit einem guten Schlückchen rotem Landwein aus der Toskana zu wohligem Schnurren geholfen werden.

 

 

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