Dieser Frühsommer glaubt offensichtlich, dass das völlig überflüssige Zutaten für seinen Saisonstart sind!

Und damit wären wir auch schon beim bestens zutreffenden Stichwort für den „Wonnemonat“:  f l ü s s i g !!!!  Seufz…

 

 

 

 

 

 

Aber drücken wir doch einfach mal die Positiv-Taste im Gehirn und betrachten es von der Seite der Natur. Es war doch schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr so unwahrscheinlich saftig grün wie in diesem Mai! Es kommt mir so vor, als habe der Wettergott sich vorgenommen, seine Palette komplett mit Chlorophyll zu füllen, um mit den zauberhaftesten Grüntönen die ganze Welt zu schmücken:

 

 

 

 

 

 

Blattgrün, Wiesengrün, Farngrün, Waldgrün, Saftgrün, Apfelgrün, Moosgrün, Gurkengrün, Weidengrün, Birkengrün, Gelbgrün, Seladongrün, Minzgrün, Grasgrün, Buchenblattgrün, Lindgrün, Knospengrün, Tannengrün, Waldmeistergrün, Froschgrün, Wassergrün….

 

 

 

In meiner Wahrnehmung ein nicht zu überbietender grüner Traum!

 

Wie wär’s mit


 

 

 

 

 

Wer will da noch übers Wetter reden? Rundherum sprießt und wächst es frisch und üppig, man spürt förmlich, wie bei jedem neuen Schauer die Natur laut aufatmet. Ach ja, freches „quietschgrün“ habe ich auf der unwiderstehlichen Farbskala noch vergessen!

 

 

 

 

 

 

Um in diesen frühlingsgrünen Traum hautnah einzutauchen, bietet sich sehr flüssig und entspannt ein unerwartet erfrischender Ausflug auf die MUSEUMSINSEL HOMBROICH bei Neuss an – einem der zauberhaftesten Kunstorte in der Natur mitten in der weitläufigen, versponnenen Auenlandschaft der Erft. Hier in einer augenscheinlich intakten Flora und Fauna erlebe ich in Begleitung von Sohn und Schwiegertochter (nach viel zu langer Zeit endlich mal wieder!) eine großartige Komposition von Kunst, eingebettet in ein nahezu verzaubert wirkendes, riesige Areal mit uraltem Baumbestand, weiten Wiesen und feenhaften Wasserläufen und Tümpeln.

 

 

 

 

 

 

In diese wie verwunschen wirkende rheinische Landschaftsidylle fügen sich perfekt begehbare Ausstellungspavillons mit Werken großer Künstler der Moderne sowie deren Skulpturen und Installationen ins verträumte Bild. Auf eine sehr besonders sinnlich erfahrbare Weise überraschen die Kunstwerke im unberührten, authentischen, zeitlos anmutenden Landschaftsgemälde und üben mit dieser Präsentation einen ungewöhnlich faszinierenden Reiz aus.

 

 

 

 

 

 

Auch wenn aufgrund der leidigen Pandemie einige Pavillons nicht geöffnet sind, bleibt die umgebende Natur dennoch ein beeindruckendes Erlebnis. Der ausgiebige Spaziergang in dieser wildromantischen Landschaft lässt ein wunderschönes Refugium für ein besonders artenreiches Wachstum der Auenlandschaft erleben, das für einheimische Tiere – Vögel, Frösche und Insekten – ein einmaliges Schutzgebiet darstellt.

 

 

 

 

 

 

Das Ziel, Kunst mit Architektur und Natur zu verbinden, ist in diesem großartigen „Tageslichtmuseum“ auf besonders reizvolle Art und Weise gelungen. Eingebettet in das unglaublich üppige „Grün“ dieses Frühlings ist dieser Ausflug ein Genuss der besonderen Art … (auch wenn der Regenschirm ein unverzichtbarer Begleiter ist!)

 

 

 

 

 

 

Nach dem Abschied von diesem in jeder Hinsicht kraftstrotzenden Refugium, das sowohl mit seinen künstlerischen Impressionen als auch mit der urwüchsigen, schwelgerisch grünen Natur einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen hat, gibt es dann doch noch einen bunten Farbklecks als Überraschung.

 

 

 

 

 

 

Wieder zurück in der urbanen Umgebung unternehme ich mit großem Sohn einen kleinen Abstecher in einen Farbtopf der besonderen Art!

 

 

 

 

 

 

Ich muss mir fast die grün-gesättigten Augen reiben, um so viel Buntes auf einmal zu erfassen! Aber die legendäre Street Art der Kiefernstrasse in Düsseldorf ist schon einen Besuch wert…  ist doch jedes Haus in einer überschwänglich phantasievollen, professionell kreativen und farbenfreudigen Pracht bemalt. Früher als links-alternative Hausbesetzerszene bekannt geworden, bildet dieser legendäre Schauplatz heute einen kultigen Anziehungspunkt in der rheinischen Metropole. Man sieht – auch abseits von Kö und schicki micki gibt es Uriges, Überraschendes und in Erinnerung bleibendes zu entdecken – in jeder Stadt und überall!

 

 

 

 

Und wie deutlich zu sehen – auch hier kommt keiner am hoffnungsvollen „GRÜN“ vorbei!

 

 

 

 

 

 

Also, immer mal wieder Augen auf, Herz auf und eintauchen – egal ob in pastellgrünen Gummistiefeln oder papageienbunten Flip-flops…

 

oder lieber gleich mit diesem bunten Untersatz mal wieder in die weite Welt?

(… in der die Zeit dann gerne übermütig Kopf stehen darf!)

 

 

 

 

Ich wünsche euch allen, meine Lieben, vitale grüne und farbenfrohe Unternehmungen mit inspirierenden Erlebnissen im anstehenden, hoffentlich entspannten, weitgehend sorglosen Sommer – auch mal mit Sonne satt – und drücke dafür natürlich meinen grünen Daumen,

eure Evelyn

 

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